Projekt-Info

Neubau in Massivholz-Bauweise, Elstal

Als Ergänzung der denkmalgeschützten Eisenbahnersiedlung in Elstal, Gemeinde Wustermark, 25 km westlich von Berlin, entstanden vier Neubauten in Massivholz-Bauweise: insgesamt 24 modern geschnittene Mietwohnungen mit Wohnungstypologien für vielfältige Lebenssituationen. Für die Errichtung der Häuser gab es einige Auflagen: die Neubauten sollen zum einen inhaltlichen Bezug zur historischen Siedlung herstellen und zum anderen wird eine moderne Architektursprache gefordert, welche sich von dem Bestand unterscheidet. So sind die Mehrfamilienhäuser wie die Bestandsbauten verputzt und mit Klinker als Sockelmaterial ausgeführt.

 

Die Gesamtbauzeit bis zur Fertigstellung beträgt je nach Haustyp sieben bis acht Monate. Die Grundkonstruktion besteht aus Massivholzwänden und Brettstapeldecken, die Wandelemente aus vertikal und diagonal verlegten Holzschichten. Diese werden mittels Buchenholzschrauben miteinander verbunden – die Holzschrauben nehmen die Umgebungsfeuchte auf, quellen auf und verbinden sich unlösbar mit dem Umgebungsholz. Im Inneren ist die konsequente Holzbauweise sichtbar: die Innenseiten der Außenwand, die Decken sowie die Treppenhäuser bleiben holzsichtig. Aus der Perspektive der Nachhaltigkeit sind die Holzhäuser in Elstal beispielhaft. Bei der DGNB-Zertifizierung erreichen die Neubauten die höchste Bewertungsstufe Platin. Für die vier Häuser wurden insgesamt ca. 1.030 cbm Fichten- und Tannenholz verarbeitet, was einer CO2-Senkeleistung von ca. 810 Tonnen CO2 entspricht. Der verwendete Wärmeschutz ist ebenso natürlich. Und für die Einhaltung der EnEV 2016 wurde eine 120mm-Holzfaserdämmung mit Mineralputz angebracht.

 

zur Konzeptstudie

Standort:
Elstal, Wustermark
Bauherr:
Deutsche Wohnen Construction and Facilities GmbH
Koordinaten:
52.544739, 12.988245
BGF:
3.300 qm
Status:
Fertigstellung 2019
Leistung:
Lph 1–8
Fotograf:
Lars Pillmann
Konzeptstudie: 1. Rang 2015
Als Ergänzung der denkmalgeschützten Eisenbahnersiedlung in Elstal, Gemeinde Wustermark, 25 km westlich von Berlin, entstanden vier Neubauten in Massivholz-Bauweise: insgesamt 24 modern geschnittene Mietwohnungen mit Wohnungstypologien für vielfältige Lebenssituationen. Für die Errichtung der Häuser gab es einige Auflagen: die Neubauten sollen zum einen inhaltlichen Bezug zur historischen Siedlung herstellen und zum anderen wird eine moderne Architektursprache gefordert, welche sich von dem Bestand unterscheidet. So sind die Mehrfamilienhäuser wie die Bestandsbauten verputzt und mit Klinker als Sockelmaterial ausgeführt.

 

Die Gesamtbauzeit bis zur Fertigstellung beträgt je nach Haustyp sieben bis acht Monate. Die Grundkonstruktion besteht aus Massivholzwänden und Brettstapeldecken, die Wandelemente aus vertikal und diagonal verlegten Holzschichten. Diese werden mittels Buchenholzschrauben miteinander verbunden – die Holzschrauben nehmen die Umgebungsfeuchte auf, quellen auf und verbinden sich unlösbar mit dem Umgebungsholz. Im Inneren ist die konsequente Holzbauweise sichtbar: die Innenseiten der Außenwand, die Decken sowie die Treppenhäuser bleiben holzsichtig. Aus der Perspektive der Nachhaltigkeit sind die Holzhäuser in Elstal beispielhaft. Bei der DGNB-Zertifizierung erreichen die Neubauten die höchste Bewertungsstufe Platin. Für die vier Häuser wurden insgesamt ca. 1.030 cbm Fichten- und Tannenholz verarbeitet, was einer CO2-Senkeleistung von ca. 810 Tonnen CO2 entspricht. Der verwendete Wärmeschutz ist ebenso natürlich. Und für die Einhaltung der EnEV 2016 wurde eine 120mm-Holzfaserdämmung mit Mineralputz angebracht.

 

zur Konzeptstudie

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